Humberghaus
Das Humberghaus, 2012

WILLKOMMEN

Das Humberghaus in Hamminkeln-Dingden

Im Haus in der Hohen Straße 13 in Dingden wohnte bis 1941 die jüdische Familie Humberg. Sie betrieb eine Metzgerei und einen Manufakturwarenladen. Die Eltern, Rosalia und Abraham, und ihre sieben Kinder waren geschätzte Mitglieder der Dorfgemeinschaft. Doch die Familie Humberg wurde - wie Millionen Juden - zum Opfer der systematischen Diskriminierung, Verfolgung und Ermordung
durch die Nationalsozialisten. 

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Reisebericht Theresienstadt / Auschwitz / Blechhammer
Reisebericht Theresienstadt / Auschwitz / Blechhammer

Einladung zum Reisebericht Theresienstadt / Auschwitz / Blechhammer

Anläßlich des 70. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz stellen Hermann Ostendarp und Ulrich Bauhaus ihren Reisebericht von Theresienstadt/Auschwitz und Blechhammer vor.

Berichtet wird über das Schicksal der in der NS-Zeit ermordeten Mitglieder der jüdischen Familie Humberg in Dingden.

Der Reisebericht wird am Dienstag, den 27. Januar 2015 im Heimathaus in Dingden, Hohe Straße 1, gezeigt. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr. 

Juden in Dingden und Brünen
Wolfgang Jung vom Jüdisch-Christlichen Freundeskreis Wesel (Mitte) blättert mit den Autoren Hermann Ostendarp (links) und Günter Heiligenpahl in dem Buch. Foto: Stefan Pingel

Buch über Juden: Auf Spurensuche in Dingden und Brünen

Das Buch „Juden in Wesel und am Niederrhein“ hat sich mittlerweile über die Weseler Stadtgrenzen hinaus bewegt. Jetzt gibt es darin auch Beiträge aus Dingden und Brünen.

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Einladung zur Lesung
Einladung zur Lesung

Einladung zur lesung

Der gebürtige Dingdener Michael Niemann hat das Buch "Hilters jüdischer Spion" von Michael Bar-Zohar übersetzt und wird es in einer Lesung im Heimathaus vorstellen.

Historischer Krug / neues Exponat im Humberghaus

Ein Bierkrug ist seit Anfang November als neues Exponat im Humberghaus ausgestellt.

Leopold Humberg erhält am 14. Juli 1941 die Aufforderung durch die Polizei sein Haus bis zum 15. Juli 1941 bis 12.00 Uhr zu verlassen. Hiervon muss Adelheid Bußkönning etwas erfahren haben. Sie ist im Haushalt des Bäckers Franz Belting beschäftigt und damit Nachbarin der Humberges. Leopold sagt ihr, dass er keine Behältnisse habe um seine Sachen einzupacken. Adelheid Bußkönning organisiert etwas. Sie geht zu Johann Kruse, der schräg gegenüber von Belting ein Haushaltswarengeschäft betreibt. Johann Kruse, während der Kindheit erblindet, ist ein guter Freund von Leopold Humberg. Er gibt Adelheid Bußkönning den Rucksack. Diesen bringt Adelheid zu Leopold und erhält aus Dankbarkeit einen alten Krug. 

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Französisches Uhrwerk / NEUES EXPONAT IM HUMBERGHAUS

Ein französisches Uhrwerk ist seit Anfang November als neues Exponat im Humberghaus ausgestellt.

Das Uhrwerk stammt aus dem Haus von Ernst Humberg in Brünen. Während der Pogromnacht wurde die Inneneinrichtung des Hauses zerstört. Hilde Humberg beauftragte die Schreinerei Klein-Wiele, Dingden-Berg den Hausrat abzuholen und zu reparieren. Herr Wolberg von der Schreinerei Klein-Wiele holte mit einem Pferdewagen alles Brauchbare aus dem Haus in Brünen ab. Bei Klein-Wiele wurden die Teile repariert und in Kisten verpackt. Bei dem Hausrat befand sich auch eine zerschlagene Uhr, die Hilde nicht mitnehmen wollte. Sie schenkt diese einem Mitarbeiter von Klein-Wiele Johann van Stegen – vermutlich aus Dankbarkeit. 

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Kontakt

Humberghaus Dingden
Hohe Straße 1
46499 Hamminkeln-Dingden
info@
humberghaus.de

Öffnungszeiten

sonntags
14 – 18 Uhr
und nach Vereinbarung

Eintritt: frei

Führungen

nach Vereinbarung:
02852-9656831 Heinrich Hoffmann
info@
humberghaus.de

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